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Was haben Bing Crosby, Elvis Presley, Bob Dylan, Bob Marley, U2, Die Drei Tenöre und die Backstreet Boys gemeinsam? Sie alle - und noch viele, viele andere mehr - haben und hatten "White Christmas" in ihrem Repertoire.
Dieses Lied ist manchen ein Fluch, vielen aber ein liebgeworden unverzichtbarer Teil der Weihnachtszeit. Und dies schon seit nunmehr über 60 Jahren. Ein Lied voller Superlative was Verkaufszahlen und Anzahl der Interpreten angeht, sind die Hintergründe seines Entstehens nicht ohne Pikanterie. Und "White Christmas" ist weit mehr als nur ein Song: Ohne dieses säkulare, nicht vom christlichen Glauben inspirierte Lied hätte das Weihnachtsfest in den USA längst nicht den hohen Stellenwert erlangt - insbesondere auch für die dem Fest vorausgehende Konsumlawine.
Der Journalist der New York Times Jody Rosen nähert sich in "White Christmas - Ein Song erobert die Welt" so kompetent wie erfrischend diesem in die Gehörgänge eingebrannten Kulturerbe und setzt damit nicht zuletzt auch die Schlager-Ära seines aberwitzig produktiven Komponisten Irving Berlin ins rechte, nämlich schillernde Licht.